- ABC Analyse
- Definition:Betriebswirtschaftliche Auswertungsmethode
Auswertungsmethode zum Erkennen von geschäftspolitischen (operativen, taktischen oder strategischen) Maßnahmeschwerpunkten. Das Ziel der ABC-Analyse ist es, die Ressourcen eines Unternehmens auf Sachverhalte zu konzentrieren, deren Bearbeitung den höchsten Erfolg verspricht. Dies geschieht durch Ordnung und Aufteilung von mengen- und/oder wertmäßigen Merkmalen von Sachgesamtheiten in Kategorien (A-Kategorie: hoher Wert-, geringer Mengenanteil, B-Kategorie: mittlerer Wert- und Mengenanteil, C-Kategorie: geringer Wert- und hoher Mengenanteil).
- Ad-hoc-Reporting
- Definition:Ad-hoc-Reporting (ad hoc [lat]: eigens zu diesem Zweck gebildet)
Eine Berichterstellung „auf Anforderung“ erfolgt im Gegensatz zum Standard-Reporting mit Hilfe von Reporting-Tools oder OLAP-Analysen und ausschließlich bei entsprechendem Informationsbedarf. Werden diese Informationen regelmäßig benötigt, sollte aus einem Ad-hoc- ein Standard-Bericht erzeugt werden.
- Add-In
- Definition:Programmintegration
Mit Add-in bezeichnet man eine Sammlung von zusätzlichen Funktionen und Optionen, die in ein bestimmtes Programm integriert werden. Die Programme werden dadurch in ihrem Leistungsumfang ergänzt und erhalten zusätzliche meist neue Eigenschaften.
- Administration
- Definition:IT-Funktion mit erweiterten Rechten
Programme und Tools unterteilen sich in der Regel in eine Administrator- und eine Endanwenderversion. Dem Administrator stehen in der Regel alle Rechte und Funktionen des Programms zur Verfügung, dem Endanwender nur jene Funktionen die er direkt zur Umsetzung seiner stellenbezogenen Anforderungen benötigt.
- Aggregation
- Definition:Verdichtung
Verdichtung von untergeordneten Werten zu einem übergeordneten Wert, beispielsweise durch Addition. Der Aggregationsvorgang tritt innerhalb des ETL –Prozesse auf. (Bsp: Tagesgenaue Werte im operativen System werden im Data Warehouse zu Wochenwerten verdichtet).
- Ajax
- Definition:Asynchronous Javascript and XML
Webseiten, die die Ajax-Technologie benutzen, müssen nicht bei jedem Aufruf komplett neu übertragen werden. Es können nach Bedarf vereinzelte Bereiche der Seite nachgeladen werden, wodurch sich interaktive, Desktop-ähnliche Anwendungen realisieren lassen.
- Ajax
- Akronym für:Asynchronous Javascript and XML
- Alert
- Definition:Warnmeldung
Warnmeldung wenn ein definiertes Ereignis, wie die Über- oder Unterschreitung eines Schwellen- oder Grenzwertes, eintritt.
- Ampelfunktion
- Definition:Traffic Lightning
Optische Kennzeichnung von Werten in Datenfeldern oder Intervallen anhand der Farben einer Ampel. Dabei stehen die Farben Grün für gut, Rot für schlecht und Gelb für mittel. Diese Funktion unterstützt die schnelle Identifikation kritischer Werte innerhalb großer Datenmengen.
- Analysedatenbank
- Definition:Auswertungsdatenbank
Bezeichnet eine Datenbank, die primär zur Auswertung von Daten genutzt wird.
- Analytisches CRM
- Definition:Analytisches Kundenbeziehungsmanagement
Systematische Pflege und Auswertung der kundenbezogenen Daten in operativen Systemen. Hierzu zählen insbesondere Informationen über Kundenkontakte und Kundenreaktionen mit dem Ziel eines optimierten Kundenwissens und Kundenprofits entlang der Phasen einer Kundenbeziehung.
- API
- Akronym für:Application Programming Interface
Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung. Von einem Softwaresystem anderen Anwendungen zur Verfügung gestellte Schnittstelle, die das Entwickeln eines Programmes erleichtert.
- Applix
- Definition:Applix Inc.
Softwareunternehmen mit Sitz in Westborough, Massachusetts. Entwickler von TM1, dem wohl leistungsfähigsten MOLAP-System. Aufgrund seiner herausragenden Technologie kam es im vierten Quartal 2007 zur Übernahme durch den kanadischen Business Intelligence Spezialisten Cognos. Mit dem Zukauf erweitert Cognos sein Portfolio speziell im Bereich Financial Performance Management und integriert zukünftig den leistungsstarken multidimensionalen In-Memory-OLAP-Server in sein Protfolio.
- ASP
- Akronym für:Application Service Providing
Application Service Providing bezeichnet das Vermieten von Anwendungen und Programmfunktionalitäten. Ein Application Service Provider stellt demnach entweder marktgängige Standardsoftware oder Software, die speziell für einen Zweck entwickelt wurde,( in einem Rechenzentrum) bereit. Die Bezahlung erfolgt üblicherweise nach einem Mietmodell anhand vereinbarter Nutzungskriterien. Der ASP sorgt für die Softwarelizenz, die Pflege und die Updates der Software. Für die Nutzer stellt er in geeigneter Form Support zur Verfügung. Der Zugriff kann über Internet mit entsprechenden Sicherheitsmechanismen oder eine andere Leitungsinfrastruktur erfolgen.
- Attribut
- Definition:Datenelemente
Attribute sind Datenelemente oder Variablen einer Klasse bzw. Felder einer Tabellenzeile in einer relationalen Datenbank. Attribute halten den Zustand eines Objekts bzw. einer Tabellenzeile fest.
- Back End
- Definition:Daten-liefernde Seite einer Client/Server-Anwendung
Ein Back-End bezeichnet die Daten-liefernde Seite einer Client/Server-Anwendung. In der Regel handelt es sich um eine Datenbank bzw. einen Datenbank-Server oder ein Dateizugriffssystem.
- Balanced Scorecard
- Definition:Analyseinstrument für die bereichsübergreifende Steuerung von Unternehmenszielen
Die Balanced Scorecard ist ein Analyseinstrument für die bereichsübergreifende Steuerung von Unternehmenszielen, welches nicht nur finanzielle Größen berücksichtigt. Ausgehend von der strategischen Ausrichtung einer Organisation werden mit Hilfe verschiedener Unternehmensperspektiven die strategischen Ziele des Unternehmens einer operativen Messung zugänglich gemacht. Wichtig ist, dass die BSC nicht nur Finanzzahlen, sondern auch Einflußfaktoren wie Kundenbeziehungen, die Quaität der internen Prozesse sowie das Human Capital als zukunftsrelevante Indikatoren wertet. Eine BSC dient der Prozessüberwachung und -steuerung.
- BAM
- Akronym für:Business Activity Monitoring
- Basel II
- Definition:Eigenkapitalvorschriften
Gesamtheit der Eigenkapitalvorschriften, die vom Basler Ausschuss für Bankenaufsicht in den letzten Jahren erlassen wurden. Die Regeln müssen gemäß den seit 2007 in den EU-Mitgliedsstaaten für alle Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute angewendet werden. Basel II besteht aus drei sich gegenseitig ergänzenden Säulen: Mindesteigenkapitalanforderungen, Bankaufsichtlicher Überprüfungsprozess und Erweiterte Offenlegung). Sie betreffen in erster Linie das Bankengeschäft selbst, wirken sich aber teilweise auf die Bankkunden aus. Nach Basel II müssen Banken vor der Aufsichtsbehörde Rechenschaft über ihre Kreditvergabe ablegen. Kredite sind demnach je nach Risikobehaftung mit Eigenkapital abzusichern. Für die kreditsuchenden Unternehmen bewirkt Basel II, dass sie detaillierten Prüfungen unterzogen werden und die Bonität eines Unternehmens zukünftig die Höhe der Fremdfinanzierungskosten (Zinsen) bestimmt.
- Benchmark
- Definition:Maßstab für einen Leistungsvergleich
Beim Benchmarking erfolgt das direkte Vergleichen der eigenen Position in Relation zu der Position eines anderen. In der Regel ergeben sich durch Benchmarking interessante Informationen zur Leistung des eigenen Unternehmens im Vergleich zur Konkurrenz oder Marktführern.
- Benchmarking
- Definition:Vergleichsprozess
Ansatz für die Identifikation und Bewertung von Produkten, Dienstleistungen oder Praktiken. Vergleich der eigenen Performance mit Bestleistungen eines starken Mitbewerbers oder Marktführers.
- Berichtswesen
- Definition:Berichterstattung/Informationsweitergabe
Bericht- oder Reportingsysteme sind Auswertungen, die anhand übersichtlicher und benutzerfreundliche Darstellung betriebswirtschaftliche Informationen liefern. Dabei ist zu unterscheiden zwischen Standard-Reporting und Ad-hoc-Reporting.
- Best of Breed
- Definition:Kombination von Einzellösungen
Business Intelligence Lösung/Software, die aus mehreren Komponenten unterschiedlicher Anbieter besteht.
- Best Practice
- Definition:Bewährtes Verfahren
Methoden, Aktivitäten oder Prozesse, deren Einsatz nachweislich zu einem gewünschten Erfolg geführt haben.
- Betriebswirtschaftliche Kennzahl
- Definition:Kenngröße zur Erfolgsmessung
Eine Kennzahl ist eine Maßzahl, die zur Quantifizierung dient. Sie liegt entweder in relativer oder in absoluter Form vor. In der Betriebswirtschaftslehre werden betriebswirtschaftliche Kennzahlen zur Beurteilung von Unternehmen sowie der Festlegung von Unternehmenszielen und der Messung ihrer Erreichung verwendet. Die Anwendung von Kennzahlen erfolgt zumeist als mehrperiodischer Unternehmens- und Branchenvergleich. Basis für Kennzahlen sind i.d.R. GuV und die Bilanz für die jeweils einbezogenen zurückliegenden Perioden sowie Planbilanzen für Prognosezwecke. Die Aussagefähigkeit einer Analyse mit Hilfe von Kennzahlen erhöht sich durch die Anwendung von einheitlichen Kennzahlensystemen (Du-Pont-Schema).
- BI
- Definition:Business Intelligence
Dieser Sammelbegriff wurde 1993 vom Marktforschungsunternehmen Gartner Group geprägt. Er umschreibt den IT-gestützten Zugriff auf Informationen sowie die IT-gestützte Analyse und Aufbereitung von Information. Ziel ist die Unterstützung betrieblicher Entscheidungen. Die Entscheidungs- und Informationsorientierung von Business Intelligence steht damit im Gegensatz zur Transaktionsorientierung der üblichen betrieblichen Informations- und Kommunikationssysteme.
- BI Portal
- Definition:Business Intelligence Portal
Zentraler und personalisierter unternehmensweiter Zugang zu BI-Informationen und/oder -Applikationen über eine Web- Anwendung.
- BI Software
- Definition:Business Intelligence Software
Applikationen für Extraktion, Transformation und Überführen (Laden) von Daten aus verteilten Systemen, in der Regel ERP-Systeme wie SAP oder PeopleSoft, in Data Warehouses oder Data Marts. Ein Ziel der Applikationen ist es, diese Prozesse zu automatisieren und den Aufbau von Data Warehouses und Data Marts zu erleichtern.
Die Business Intelligence Lösungen umfassen auch Tools zur multidimensionalen Auswertung von Data Warehouses, Data-Mining-Funktionen und Werkzeuge für das Reporting. Der Funktionsumfang eines solchen Tools umfasst bei der Analyse unter anderem die Möglichkeit, entlang der Hierarchieebenen zu navigieren (Drill Down und Drill Up) sowie der Durchgriff auf einzelne Datensätze (Drill Through).
- Bilanzierung
- Definition:Maßnahme zum unternehmerischen Jahresabschluß
Ist ein Bestandteil des Jahresabschlusses für ein Unternehmen. Sie stellt zusammen mit der Gewinn- und Verlustrechnung den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens in einer Vergangenheitsbetrachtung dar. Die Bilanz ist grundsätzlich zu einem definierten Zeitpunkt, dem Bilanzstichtag zu erstellen.
- Bilanzplanung
- Definition:Bestandteil der Unternehmensplanung
Die Bilanzplanung ist ein elementarer Bestandteil bzw. ein Ergebnis der Unternehmensplanung und beschäftigt sich mit der Planung der zukünftigen Entwicklung sämtlicher Bilanzpositionen. Sie beinhaltet die Ermittlung und Festlegung von Finanzkennzahlen, die dann innerhalb der Bilanzanalyse überwacht werden.
- BilMoG
- Akronym für:Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz
Mit diesem Gesetz will die Bundesregierung will das HGB zu einer wettbewerbsfähigen IFRS-Alternative modernisieren. Ein Hauptaspekt dieser geplanten Reform liegt in der Deregulierung und Kostensenkung zugunsten KMUs. Dabei sollen Einzelkaufleute von der handelsrechtlichen Buchführungspflicht entbunden werden, wenn sie einen kleinen Geschäftsbetrieb unterhalten. (Max. 500.000 Euro Umsatz und 50.000 Euro Gewinn pro Geschäftsjahr). Die Reform zielt weiterhin darauf ab die Aussagekraft, Vergleichbarkeit und Transparenz des handelsrechtlichen Jahresabschlusses zu verbessern. Laut Regierungsentwurf ist geplant bestehende handelsrechtliche Ansatz-, Ausweis- und Bewertungswahlrechte zu ändern und eine maßvolle Annäherung der handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften an die IFRS vorzunehmen. Mit diesem Gesetz entstehen neue Herausforderungen für Controlling und Finanzabteilung.
- BI_Plattform
- Definition:Business Intelligence Plattform
Ein unternehmensweites System, das offen und modular alle Daten von der Extraktion aus vorgelagerten operativen Datenbanken bis zur letztendlichen analytischen Anwendung integriert.
- BOARD
- Definition:BOARD MIT
BOARD International ist weltweit führend im Bereich der Business Intelligence (BI) und Corporate Performance Management (CPM) Toolkits. BOARD ermöglichte weltweit bereits über 1.800 Unternehmen, BI & CPM Applikationen in einer einzelnen integrierten Umgebung zu implementieren – völlig ohne Programmieraufwand und zu überzeugenden Kosten und geringem Zeitaufwand. BOARD bietet eine präzise Sicht auf Ihre Unternehmensinformationen, vollständig in Ihre CPM-Prozesse (Budgetierung, Forecasting, Planung, Reporting, KPI, Scorecarding, etc.) integriert. Damit werden auf einzigartige Weise Performance mit strategischer Vision auf allen Ebenen bis hin zu operativen Details verbunden.
- BPM
- Definition:Business Performance Management
Methoden und Prozesse zur Darstellung und Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Profitabilität von Unternehmen. CPM gilt als Teilbereich von Business Intelligence. Neben den auf die Vergangenheit und die Gegenwart bezogenen Analysen und Berichten, deckt CPM auch in die Zukunft gerichtete Aktionen wie Planung, Simulationen, Forecasts/Prognosen ab. (s. auch CPM)
- BPM
- Akronym für:Business Process Modelling
- Branchenlösung
- Definition:Branchenlösung
Softwarelösungen, die speziell für bestimmte Branchen entwickelt werden und dort schnell und kostensparend Anwendung finden.
- BSC
- Akronym für:Balanced Scorecard
- Budget
- Definition:Etat oder Haushaltsplan
Eine Summe der gesamten Geldmittel, die von einer Organisation oder einem Geschäftsbereich in einem bestimmten Zeitraum erwartungsgemäß, entsprechend einer Planung, erhalten oder ausgegeben wird.
- Budgeting
- Definition:Finanzplanung
Eine unternehmerische Aktivität, mit der die Ausgabe von Geldmitteln prognostiziert und gesteuert wird. Umfasst in der Regel einen periodischen Verhandlungszyklus, um zukünftige Budgets festzulegen, sowie ein regelmäßiges Überwachen bzw. eine Anpassung des Budgets.
- Business Activity Monitoring
- Definition:Überwachungswerkzeug
Überwachungswerkzeug für den aktuellen Status wichtiger Geschäftsprozesse und -aktivitäten. Ein BAM liefert detaillierte Informationen über den Status und die Ergebnisse von verschiedensten Operationen, Prozessen und Transaktionen. Geschäftsentscheidungen können so vorbereitet und Probleme schnell adressiert werden.
- Business Intelligence
- Definition:Geschäftsanalytik
Dieser Sammelbegriff wurde 1993 vom den Marktforschungsunternehmen Gartner Group geprägt. Er umschreibt den IT-gestützten Zugriff auf Informationen sowie die IT-gestützte Analyse und Aufbereitung von Information. Ziel ist die Unterstützung betrieblicher Entscheidungen. Die Entscheidungs- und Informationsorientierung von Business Intelligence steht damit im Gegensatz zur Transaktionsorientierung der üblichen betrieblichen Informations- und Kommunikationssysteme.
- Business Performance Management
- Definition:Maßnahmen zur Leistungsverbesserung
Methoden und Prozesse zur Darstellung und Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Profitabilität von Unternehmen (s. auch CPM). CPM gilt als Teilbereich von Business Intelligence. Neben den auf die Vergangenheit und die Gegenwart bezogenen Analysen und Berichten, deckt CPM auch in die Zukunft gerichtete Aktionen wie Planung, Simulationen, Forecasts/Prognosen ab.
- Business Process Modelling
- Definition:Geschäftsprozessmodellierung
Beschreibt die Ausrichtung von Geschäftsprozessen nach bestimmten Zielen (z. B. Gewinnmaximierung, Umsatzsteigerung) sowie die meist grafische Darstellung und Abstraktion. Der Schwerpunkt liegt auf dem Darstellen des Ablaufs, aber auch Daten- und Organisationsstrukturen werden modelliert. Die Modellierung geschieht in der Regel unter Zuhilfenahme von Softwaretools und baut idealerweise auf Ergebnissen aus BI-Analysen auf.
- Cash-Flow
- Definition:Betriebswirtschaftliche Kennzahl
Der Cash-Flow ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die aufzeigt was ein Unternehmen in einer Periode aus dem Umsatzprozess erwirtschaftet hat und was somit für Investitionen, Gewinnausschüttungen und Tilgungsausgaben aus eigener Kraft verwendet werden kann. Außerordentliche bzw. periodenfremde Einflüsse werden bei der Berechnung nicht berücksichtigt. Aus Höhe und Entwicklung des Cash-Flows können Rückschlüsse auf die unternehmerische Ertragskraft, Selbstfinanzierungskraft, Kreditwürdigkeit und Expansionsfähigkeit gezogen werden.
- Change Management
- Definition:Veränderungsmanagement
Konzept, das Unternehmen von einer klassischen Organisation (hierarchiegestützt, arbeitsteilig, produktorientiert) zu einer lernenden Organisation (selbststeuernd, teamgestützt, kundenorientiert) entwickelt.
- Churn Management
- Definition:Begriff aus Change und Turn
Der Begriff Churn setzt sich aus Change und Turn zusammen. Es handelt sich um Maßnahmen, die dem Abwandern von Bestandskunden entgegenwirken. Vor allem bei jenen Kunden, die für einen bestimmten Zeitraum vertraglich an ein Unternehmen gebunden sind (bspw. bei Handyverträgen). Churn Management beschäftigt sich somit mit Mitteln diese Kunden rechtzeitig vom Bleiben bzw. von der Vertragsverlängerung zu überzeugen.
- Cleansing
- Definition:Bereinigung von Daten
Bereinigung von Datenbeständen hinsichtlich einheitlichem Format, Konsistenz, referenzieller Integrität und gültigen Wertbereichen.
- Cockpits
- Definition:Darstellungsvariante für Informationen
Ein Dashboard oder auch Kennzahlen-Cockpit ist eine Visualisierungsform großer Mengen von meist verteilten Informationen in verdichteter Form, z. B. als Kennzahlen, Messpunkte oder Key Performance Indikatoren (KPI). Der Grad sowie die Visualisierungsform der Verdichtung ist ziel- und adressatenabhängig. Die Verdichtung beinhaltet eine Quantifizierung und darauf aufbauend eine Qualifizierung von Informationen, um den Adressaten große Mengen von Informationen übersichtlicher darzustellen. Häufig zu finden ist die Darstellung von Kennzahlen als Ampel-, Tachometer- oder Thermometer-Darstellung. Kennzahlen-Cockpits können als eigenständiges Informationssystem oder als Bestandteil eines Management-Informations-Systems (MIS) bzw. eines Data Warehouses realisiert werden. Eine besondere Form des Kennzahlen-Cockpits stellen die Realisierungen einer Balanced-Scorecard zur Unternehmenssteuerung dar.
- Cognos
- Definition:Cognos
Cognos Incorporated ist ein Softwareunternehmen, das Business Performance Management-Lösungen (BPM) anbietet. Der Hauptsitz liegt in Ottawa, Kanada. In Deutschland befindet sich die Unternehmenszentrale in Frankfurt am Main. Am 31. Januar 2008 gab IBM den Abschluss der Übernahme von Cognos bekannt. Cognos wurde 1969 unter dem Namen Quasar gegründet und 1982 in den heutigen Namen umbenannt. Derzeit beschäftigt das Unternehmen etwa 3.500 Mitarbeiter und unterstützt weit über 20.000 Kunden fast überall auf der Welt. Cognos bietet Lösungen für Business Intelligence, Planung, Performance Management und Unternehmenskonsolidierung an.
- Compliance Management
- Definition:Regelüberwachung in Unternehmen
Deutsch bedeutet dieser Begriff in etwa „Regelüberwachung. Dahinter verbirgt sich die Einhaltung externer Gesetze und Richtlinien für Unternehmensstrukturen und -abläufe. Der Begriff Compliance umschreibt ein regelkonformes Verhalten einer Organisation in Bezug auf zahlreiche gesetzliche und regulative Bestimmungen wie z. B. Basel II, Sarbanes-Oxley Act, Solvency II, Corporate Governance etc.
- Conformed Dimensions
- Definition:Übereinstimmende Dimensionen
Eine "Conformed Dimension" ist eine Dimensions Tabelle innerhalb eines Data Warehouse mit einer einheitlichen Verwendung derselben Datenstrukturen über mehrere Data Marts. Diese Dimensionen werden einmalig innerhalb eines Data Warehouse Transformationsprozesses zentral erstellt. Sämtliche tangierten Transaktionsdaten beziehen sich einheitlich auf ein- und dieselben Dimensions-Daten. Durch die Anwendung von Conformed Dimensions ist eine unternehmensweit einheitliche Aussagekraft gegeben.
- Controlling
- Definition:Subsystem der Unternehmensführung
Controlling bezeichnet das umfassende Steuerungs- und Koordinationskonzept zur Unterstützung des Managements bei der ergebnisorientierten Planung und Umsetzung sämtlicher unternehmerischer Aktivitäten. Ein Teilgebiet des Controllings ist das Sammeln, Analysieren und Aufbereiten von Daten zur Vorbereitung zielsetzungsgerechter Entscheidungen, beispielsweise anhand von BI oder CPM.
- Corporate Governance
- Definition:Verhaltenskodex
Allgemein anerkannte und international relevante Verhaltensmaßstäbe für eine verantwortungsvolle, auf transparente und nachhaltige Wertschöpfung ausgerichtete Überwachung und Führung von Unternehmen.
- CPM
- Definition:Corporate Performance Management
Methoden und Prozesse zur Darstellung und Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Profitabilität von Unternehmen. CPM gilt als Teilbereich von Business Intelligence. Neben den auf die Vergangenheit und die Gegenwart bezogenen Analysen und Berichten, deckt CPM auch in die Zukunft gerichtete Aktionen wie Planung, Simulationen, Forecasts/Prognosen ab.
- CRM
- Definition:Customer Relationship Management
Kundenbeziehungsmanagement oder Kundenpflege (engl. Customer Relationship Management, CRM) bezeichnet die Dokumentation und Verwaltung von Kundenbeziehungen und ist ein wichtiger Baustein für Beziehungsmarketing. Customer Relationship Management (CRM) ist ein ganzheitlicher Ansatz zur Unternehmensführung. Er integriert und optimiert auf der Grundlage einer Datenbank und Software zur Marktbearbeitung sowie eines definierten Verkaufsprozesses abteilungsübergreifend alle kundenbezogenen Prozesse in Marketing, Vertrieb, Kundendienst und F&E. Zielsetzung von CRM ist die gemeinsame Schaffung von Mehrwerten auf Kunden- und Lieferantenseite über die Lebenszyklen von Geschäftsbeziehungen.
- Cube
- Definition:Datenwürfel
OLAP Würfel. Bildliche Darstellung eines multidimensionalen Datenbanksystems.
- Customer Lifetime Value
- Definition:Kundenwert
Methode zur Bestimmung des Werts einer Kundenbeziehung bzw. eines Kunden(verhältnisses).
- Dashboards
- Definition:Darstellungsform von Informationen
Ein Dashboard oder auch Kennzahlen-Cockpit ist eine Visualisierungsform großer Mengen von meist verteilten Informationen in verdichteter Form, z. B. als Kennzahlen, Messpunkte oder Key Performance Indikatoren (KPI). Der Grad sowie die Visualisierungsform der Verdichtung ist ziel- und adressatenabhängig. Die Verdichtung beinhaltet eine Quantifizierung und darauf aufbauend eine Qualifizierung von Informationen, um den Adressaten große Mengen von Informationen übersichtlicher darzustellen. Häufig zu finden ist die Darstellung von Kennzahlen als Ampel-, Tachometer- oder Thermometer-Darstellung. Kennzahlen-Cockpits können als eigenständiges Informationssystem oder als Bestandteil eines Management-Informations-Systems (MIS) bzw. eines Data Warehouses realisiert werden. Eine besondere Form des Kennzahlen-Cockpits stellen die Realisierungen einer Balanced-Scorecard zur Unternehmenssteuerung dar.
- Data Dictionary
- Definition:Datenverzeichnis
Das Data Dictionary ist ein zentraler Speicherort oder auch Datenverzeichnis, das alle Informationen einer Datenbank oder optional der dazugehörigen Anwendungen speichert und verwaltet. Dazu gehören Angaben über Tabellen, Relationen und Indizes. Das Data Dictionary sorgt also für Ordnung und ermöglicht eine redundanzfreie und zentrale Definition der Datenstrukturen. Ein Data Dictionary entspricht somit einer Darstellung des anwendungsspezifischen Datenmodells.
- Data Mart
- Definition:Data Mart
Abgegrenzte, nicht unternehmensweite Datenbasis. Typischerweise werden Data Marts in Geschäftsbereichen, Abteilungen, Niederlassungen und Produktsparten eingesetzt. Aufgrund der geringeren Komplexität im Vergleich zu Data Warehouses sind BI-Lösungen für Data Marts schneller implementierbar.
- Data Migration
- Definition:Datenübetragung
Prozess des physischen Übertragens von Daten aus einer Datenumgebung in eine andere. Migration ist bspw. das Übertragen von Daten aus verschiedenen Datenquellen (z.B. Textdateien, Daten aus relationalen Datenbanken) in eine zentrale Datenbasis. Migration ist aber auch das Übertragen von Daten von einer Plattform auf eine andere (z.B. von UNIX nach NT).
- Data Mining
- Definition:eng. für "Daten schürfen"
»Data Mining ist der Prozess des Entdeckens bedeutsamer neuer Zusammenhänge, Muster und Trends durch die Analyse großer Datensätze mittels Mustererkennung sowie statistischer und mathematischer Verfahren« (Erick Brethenoux, Gartner Group). Data Mining-Verfahren mit speziellen Modellierungswerkzeugen führen zu besseren Vorhersagen von Verläufen und Risiken, exakteren Prognosen, differenzierteren Segmentierungen, Klassifizierungen und Bewertungen von Kundengruppen oder Märkten.
- Data Profiling
- Definition:Data Profiling
Anwendung von Regeln und Methoden zur Überprüfung von Daten auf Inhalte, Strukturen und Qualität zur Identifikation verborgener Unstimmigkeiten und Inkompatibilitäten zwischen Datenquellen und Zielanwendungen.
- Data Transformation
- Definition:Datentransformation
Prozess der Datenmodifizierung während des Füllens eines Data Warehouse oder Data Mart. Eine Transformation findet statt um Datenstrukturen zu ändern, zu verbessern, Daten zu aggregieren (durch Summenbildung) oder Daten von verschiedenen Plattformen anzupassen. Bestandteil des ETL-Prozesses.
- Data-Warehouse
- Definition:Datenlager
Ein Data-Warehouse ist eine zentrale Datensammlung oder Datenbank, deren Inhalt sich aus Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammensetzt. Die Daten werden von diesen Datenquellen in das zentrale Data-Warehouse geladen und dort vor allem für die Datenanalyse und zur betriebswirtschaftlichen Entscheidungshilfe langfristig gespeichert. Ein Data-Warehouse dient der Informationsintegration.
- Database Marketing
- Definition:Teil der CRM-Strategie
Database Marketing ist in der Regel ein Teil der CRM-Strategie eines Unternehmens. Auf Basis vorher definierter Kriterien werden Daten gefiltert, um den ermittelten Kunden zielgerichtete Angebote zu unterbreiten.
- Datenanalyse
- Definition:Filterung und Auswertung von unternehmensbezogenen Datenbeständen
Filterung und Auswertung von unternehmensbezogenen Datenbeständen um Zusammenhänge aufzudecken, oder auch fehlerhafte Teildaten zu identifizieren. Im ETL Prozess eine Vorstufe der darauf folgenden Datenbereinigung mit dem Ziel eine bestmögliche Datenqualität zu erreichen.
- Datenarchitektur
- Definition:Logischer Aufbau von Beziehungen zwischen Daten und Dateninstanzen.
Logischer Aufbau von Beziehungen zwischen Daten und Dateninstanzen.
- Datenmodell
- Definition:Details einer Datenbank
Eine Beschreibung oder Abbildung des Inhalts bzw. konkreten Struktur einer Datenbank. Ein elementarer Bestandteil ist die Beschreibung der Tabellen und der Relationen der Tabellen untereinander. Die verbreiteteste Datenmodellierungstechnik ist das „Entity Relationship Modeling“.
- Datenqualität
- Definition:Bestimmung der Tauglichkeit von Daten.
Die „Tauglichkeit' von Daten für bestimmte Anforderungen. Abhängig von den Anforderungen kann eine Datenbasis oder ein Datensatz für eine Anwendung genügen, für eine andere jedoch nicht. Häufig verwendete Qualitätskriterien sind Korrektheit, Vollständigkeit, Relevanz und Konsistenz.
Während des Aufbaus und Füllens eines Data Warehouse wird die Datenqualität überprüft und gegebenenfalls verbessert. Dies geschieht u.a. durch das Füllen von leeren Datenfeldern oder das Korrigieren von Mehrfachschreibungen des gleichen Gegenstandes. Korrektheit, Vollständigkeit, Relevanz, Konsistenz - Datenübernahme
- Definition:Prozeß der Schaffung...
Prozeß der Schaffung und Nutzung von Schnittstellen oder Methoden, die eine Übernahme großer Datenmengen aus Alt- oder Fremdsystemen in ein anderes Software-System (z.B. BI-System) ermöglichen.
- Datenwürfel / Cubes
- Definition:Datenwürfel / Cubes
Begriff zur logischen Darstellung von Daten. Die Daten werden dabei als Elemente eines mehrdimensionalen Würfels (engl. cube) angeordnet. Die Dimensionen des Cubes beschreiben die Daten und erlauben auf einfache Weise den Zugriff. Daten können über eine oder mehrere Achsen des Würfels ausgewählt werden. Beim Erzeugen der Cubes werden die Informationen nicht auf unterster Transaktionsebene im Cube gespeichert, sondern auf der kleinsten benötigten Ebene für später durchzuführende Analysen (Monatsebene). Datenwürfel sind die Grundlage für OLAP und ermöglichen verschiedene Sichten (Views) auf die Informationszusammenhänge.
- DB
- Akronym für:Deckungsbeitrag
- DBMS
- Definition:Database Management System
Database Management System (DBMS) ist eine Software, die die Speicherung, den Zugriff und das Management von Daten sicherstellt. Über ein DBMS sind andere Anwendungen bzw. Anwender in der Lage Daten in einer Datenbank zu lesen, zu schreiben oder zu verändern.
- Decision Support System
- Definition:Entscheidungsunterstützungssystem
Ein Entscheidungsunterstützungssystem oder auch Controllingsystem zur operativen und strategischen Unterstützung des Managements. Meist IT-gestützte Lösung für Abfrage und Reporting, multidimensionale Analyse (OLAP) sowie für Data Mining.
- Deckungsbeitragsrechnung
- Definition:Rechnungssystem der Kostenträgerrechnung
Die Deckungsbeitragsrechnung ist ein Kostenrechnungssystem, bei dem das einzelne Produkt im Rahmen der Kostenträgerrechnung genau mit den Kosten belastet wird, die ihm auch direkt zugerechnet werden können. Die DB-Rechnung dient zur Planung und Steuerung des Unternehmens vor dem Hintergrund eines Gewinnziels.Sie gibt wertvollen Aufschluss darüber, auf welche Produkte (-gruppen) ein Unternehmen sich konzentrieren sollte bzw. welche direkt unwirtschaftlich sind. Zusätzlich können Informationen über Preisuntergrenzen und zur Unterstützung bei „Make or buy“-Entscheidungen gewonnen werden.
- Density
- Definition:Dichte
»Density« bezeichnet die Anzahl der momentan befüllten Zellen einer Tabelle oder Datenbank.
- Dicing
- Definition:Dicing
Durch Dicing wird ein kleiner Würfel erzeugt, der den Teilbereich eines Gesamtwürfels enthält und gesondert betrachtet werden kann.
- Dimension
- Definition:Dimension
Komponente eines mehrdimensionalen Cube die aus verschiedenen Elementen, die einem Dimensionstyp angehören, besteht. Jede Dimension definiert eine strukturierte und meistens hierarchische Anordnung der einzelnen Elemente zuneinander.Elemente der Dimension Zeit können Tag, Monat und Jahr sein. Produkttyp, Produktreihe, Produktname bilden Elemente der Produkt-Dimension. Dimensionen ergeben den Index, anhand dessen die Werte in einem OLAP Würfel identifiziert werden können.
- Dispositive Daten
- Definition:Entscheidungsunterstützende, längerfristige Daten.
Entscheidungsunterstützende, längerfristige Daten aus operativen Datensystemen oder externen Quellen. Dienen dem Management zum Einsatz für unterschiedlichste Analyse-, Kontroll- und Steuerungszwecke und werden oft im Data Warehouse abgelegt.
- DOLAP
- Akronym für:Desktop Online Analytical Processing
OLAP-Analyse, deren Analyseverarbeitung ausschließlich auf dem Desktop-Computer, d.h. Client erfolgt. Dazu wird die Datenbasis lokal in den Analyseclient importiert, um dort eine lokale Analyse vollziehen zu können. Durch dieses Vorgehen können multidimensionale Datensichten auch im mobilen Einsatz auf Notebooks genutzt werden.
- Drill Down
- Definition:Drill Down (Detaillieren)
Als Drill-down wird im Allgemeinen die Navigation in hierarchischen Daten bezeichnet. Es ist ein Verfahren, bei dem die verschiedenen Eigenschaften von vorhandenen Informationsobjekten herangezogen werden, um die Analyse beziehungsweise Suche nach ihnen schrittweise zu verfeinern. Die Eigenschaften werden beim OLAP Dimensionen genannt. Drill-Down ermöglicht ein „Hineinzoomen“, bei dem die vorhandenen Daten in unterschiedlicher Detailtiefe betrachtet werden können. Die gegenteilige Betrachtungsrichtung, ein schrittweises „Herauszoomen“ wird als Drill-up bezeichnet.
- Drill Through
- Definition:Durchgriff auf Vorsysteme.
Drill Through bezeichnet die Technik, unter Verwendung verschiedener Filter von einer hoch aggregierten Datenquelle auf eine meist detailliertere durchzugreifen.
Diese detaillierteren Datenquellen werden häufig in Vorsystemen vorgehalten (z.B. Transaktionsbelege). - Drill Up
- Definition:Verdichten
Ist das Gegenteil von Drill Down und bezeichnet das Verdichten auf höhere Hierarchiestufe (z.B. von Monats- auf Jahressicht). Mit der Drill Up- oder auch Roll-Up-Funktion greift man von der gerade betrachteten Dimension auf stärker verdichtete oder auch höher aggregierte Daten zu.
- DSS
- Akronym für:Decision Support System
- DWH
- Definition:Data Warehouse
Konzept einer unternehmensweiten Datenbasis für alle Geschäftsbereiche mit dem Ziel, die Entscheidungsfindung zu unterstützen. Die Speicherung der Daten kann dabei entweder relational oder multidimensional erfolgen. Der Aufbau eines Data Warehouses ist meist ein komplexes und umfangreiches Projekt, nicht nur weil die relevanten Datenquellen im Unternehmen über Kontinente hinweg verteilt liegen können, auch können unterschiedliche Meta-Daten-Modelle die Zusammenführung der Daten erschweren.
- DWH
- Abkürzung für:Data-Warehouse
- EBIT
- Akronym für:Earnings before interests and taxes
EBIT bezeichet eine absolute Ertragskennzahl und beziffert den Jahresüberschuß vor Steuern, Zinsergebnis und außerordentlichem Ergebnis. Durch die Eliminierung dieser Faktoren, erhält man eine vergleichbarere Aussage über die eigentliche operative Ertragskraft eines Unternehmens und zwar unabhängig von der individuellen Kapitalstruktur. Bei Bertrechtung des Jahresüberschusses bzw. der Netto-Umsatzrendite schneiden üblicherweise Unternehmen mit einer höheren Eigenkapitalquote aufgrund geringerer Fremdkapitalkosten besser ab.
- Eigenkapitalquote
- Definition:Eigenkapitalanteil in der Bilanz
Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme in Prozent.
- EIP
- Akronym für:Enterprise Information Portal
- EIS
- Abkürzung für:Executive Information System
s. MIS
- Enterprise Information Portal
- Definition:Nach Inhalten strukturierte Web-Seite im Intranet...
Nach Inhalten strukturierte Web-Seite im Intranet, die den Mitarbeitern einen
schnellen Zugang zu anderen Internet- oder Intranet-Seiten ermöglicht. Ein EIP stellt den Benutzern unternehmensweites Know-how auf einer zentralen einheitlichen Oberfläche zur Verfügung. - Entity
- Definition:Entität
Eindeutig zu bestimmendes Objekt in der Datenmodellierung, dem Informationen zugeordnet werden. Jedes Informationsobjekt wird einem übergeordneten Entitätstyp zugeordnet und unterscheidet sich durch eine eindeutige Identifikation (ID) von den anderen Elementen gleichen Typs. Entitäten sind somit konkrete Ausprägungen eines Entitätstyps.
- Erfolgsplanung
- Definition:Teilbereich der betrieblichen Gesamtplanung
Die Erfolgsplanung ist eng mit der Kosten-und Erlösplanung (Erlösplan) verbunden. Die Aufgaben liegen in der Planung des kurz-, mittel- oder langfristigen Erfolgs der Unternehmung. Die Erfolgsplanung wird vor Beginn der Leistungserstellung des Betriebes durchgeführt und arbeitet auf der Basis von diversen Plangrößen (z.B. geplante Marktpreise, geplante Herstellungskosten und/ oder Deckungsbeiträge usw.). Durch eine Untersuchung, der in der Erfolgsplanung aufgestellten Plandaten, und der am Ende der Periode sich ergebenden Istwerte im Rahmen einer Abweichungsanalyse (Erfolgsabweichung) wird eine Erfolgskontrolle nachgeschaltet.
- ERP
- Definition:Enterprise Ressource Planning
Enterprise Ressource Planning bezeichnet die unternehmerische Aufgabe, die in einem Unternehmen vorhandenen Ressourcen (Kapital, Betriebsmittel oder Personal) möglichst effizient für den betrieblichen Ablauf einzusetzen. Es handelt sich um meist komplexe Anwendungssoftware für die Steuerung und Planung der Produktions- und Arbeitsabläufe in einem Unternehmen. Sie bilden hierfür die Geschäftsprozesse elektronisch ab.
- ETL
- Definition:Extraction, Transformation, Loading
ETL bezeichnet einen Prozess, um Daten aus mehreren Datenquellen mit ggf. unterschiedlichen Strukturen in einer Zieldatenbank zu vereinigen. Dieser Vorgang wird in drei Schritten und meist von komplexen Software-Anwendungen, mit denen die Extraktion von Daten – etwa aus Programmen wie ERP-Anwendungen oder unterschiedlichen Datenbanken – festgelegt und durchgeführt werden kann, vollzogen. Die Daten können dann transformiert und beispielsweise in eine Business-Intelligence-Datenbank, ein Data Mart oder ein Data Warehouse geladen werden.
- ETL Tool
- Definition:Extraction-, Transformation- and Loading Tool
Software-Werkzeuge, die zur Extraktion von Daten aus DV-Systemen, zur Transformation dieser Daten und zum Laden in ein anderes DV-System eingesetzt werden und so die Datenqualität wesentlich bestimmen. Der ETL-Prozess, mit dem die Datenmodellierung stattfindet, ist entscheidend für den Gesamterfolg eines Data-Warehouse- bzw. BI-Projektes.
- Exception Reporting
- Definition:Überwachung einzelner Werte
Überwachung einzelner Werte um im Fall einer Erreichung oder Überschreitung festgesetzter Grenzwerte eine Meldung an einen bestimmten Anwenderkreis zu erzeugen. Führt zu Risikominimierung und reduziert den Informationsfluß.
- Fat Client
- Definition:Begriff in der Client/Server-Architektur
Begriff in der Client/Server-Architektur, bei dem der Client die Verarbeitung von Daten in seinem Hauptspeicher und auf seinem Massenspeicher vornimmt und auch darstellt (z. B. auf Bildschirm, Drucker).
Dem Server kommen nur Teilaufgaben, wie die Bereitstellung der Daten aus einer Datenbank, zu. Bei dieser Konstellation sind Verarbeitungsgeschwindigkeit und -kapazität in starkem Maße von der Client-Konfiguration abhängig. Das gegenteilige Konzept ist der Thin Client. - FiBu
- Akronym für:Finanzbuchhaltung
- Finanzcontrolling
- Definition:Teil des Unternehmenscontrolling
Teil des operativen Unternehmenscontrolling und unterstützende Funktion des Managements. Aufgabe ist die Planung und Steuerung der finanzwirtschaftlichen Prozesse und die finanzielle Koordination aller Unternehmensbereiche. Als elementare Ziele gelten die Liquiditätssicherung, Renatbilitätssicherung und ei
- Finanzplanung
- Definition:Die Finanzplanung soll die Liquidität und die Stabilität des Unternehmens sichern
Die Finanzplanung soll die Liquidität und die Stabilität des Unternehmens sichern. Im mehrjährigen Zeiträumen geht es darum, das Verhältnis von Eigen- und Fremdkapital (Stabilität) unter Berücksichtigung der vorzunehmenden Investitionen und entsprechend den Vorgaben in den Unternehmenszielen auszugestalten. Es ist also zu ermitteln, ob die Zukunft unter Beibehaltung der Zahlungsfähigkeit finanzierbar ist. Dazu muss geplant werden, welche Finanzmittel wann in den Planjahren benötigt werden und woher diese wann kommen sollen.
- FIS
- Begriff für:Führungsinformationssystem
s. MIS
- Front-end
- Definition:Front-end
Darunter versteht man eine Anwendung, z.B. Microsoft Excel, mit der die Interaktion mit dem OLAP-Server erfolgt.
- Frontend-Tool
- Definition:Endbenutzer Werkzeug
Software, welche den Endbenutzern zur Erstellung bzw. Ansicht von Reports und Analysen zur Verfügung gestellt wird.
- Gap-Analyse
- Definition:Lückenanalyse
Eine Methode, bei der zwei Datengruppen miteinander verglichen und so Abweichungen identifiziert werden. Die Gap-Analyse wird verbreitet genutzt, um spezifische Anforderungen mit dem aktuellen Ist-Ergebnis zu vergleichen.
- Gemeinkostenplanung
- Definition:Gemeinkostenplanung
Planung der Einzelkosten und Gemeinkosten in der Plankostenrechnung. Vorwiegend anhand von Kostenstellen und über ein Jahr in Monate unterteilt.
- Geschäftsbericht
- Definition:Veröffentlichung eines Unternehmens
Veröffentlichung eines Unternehmens, in der Anteilseignern und Öffentlichkeit gegenüber Rechenschaft über das verganene Geschäftsjahr ablegt wird. Ein Geschäftsbericht ist eine der wichtigsten Informationsquellen für die Eigentümer (z. B. Aktionäre oder sonstige Anteilseigner) und gibt Auskunft über Strategie, Tätigkeit und Erfolg der Organisation in Vergangenheit und Zukunft. Der vorgeschriebene Inhalt der Veröffentlichung ist abhängig von der Größe und Form der Gesellschaft. Er muss zumindest eine Bilanz und einen erläuternden Anhang enthalten. Zusätzliche Bestandteile sind häufig eine GuV, einen Lagebericht sowie einen Beschluss über die Gewinnverwendung.
- Geschäftsprozess
- Definition:Abfolge von Aktivitäten
Ein Geschäftsprozess bezeichnet man eine stetig wiederkehrende Abfolge von Aktivitäten zur Erstellung eines Produktes oder einer Dienstleistung. Ein derartiger Prozess ist zielgerichtet und steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der marktgerichteten Leistungserstellung eines Unternehmens und dessen strategischen Zielen.
- Grenzwert
- Definition:Schwellenwert einer Messgröße
Der Schwellenwert einer bestimmten Messgröße. Eine Abweichung kann einen Alarm auslösen oder Maßnahmen durch das Management zur Folge haben.
- HOLAP
- Definition:Hybrides OLAP
Nutzt als Zwischenlösung verschiedene Speicherformen. Ein HOLAP nutzt sowohl die Möglichkeit der physikalischen multidimensionalen als auch der relationalen Speicherform. So werden die Vorteile beider Varianten kombiniert. Allerdings erhöht dies auch die Komplexität des Gesamtsystems, was sich auf die Implementierungszeit auswirken kann.
- Hypercube
- Definition:Datenwürfel
Bezeichnet einen Daten-Würfel mit vielen Dimensionen und bezieht sich somit auf eine Sammlung multidimensionaler Daten. Die "Kanten" des Würfels werden Dimensionen genannt, die einzelnen Bestandteile jeder Dimension heißen Elemente.
- IFRS
- Akronym für:International Financial Reporting Standards
In diesen internationalen Standards und Definitionen werden Regeln für eine einheitliche externe Finanzberichterstattung von Unternehmen aufgestellt. Diese kapitalmarktorientierten Rechnungslegungsvorschriften müssen alle an der Frankfurter Wertpapierbörse notierten Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland für Konzernabschlüsse seit 2005 anwenden.
- Integrierte Unternehmensplanung
- Definition:Detailierte und vernetzte Gsamtplanung
Innerhalb der integrierten Unternehmensplanung werden strategische Ziele und Planungen einer Organisation durchgängig bis in die detailliertesten Teilpläne abgeleitet, abgeglichen und operativ umgesetzt.
Sämtliche Teilpläne werden hierbei miteinander verknüpft. Es werden soweit möglich alle Unternehmenseinheiten, alle Abteilungen und alle Hierarchiestufen in den Planungsprozess eingebunden. - Investitionsplanung
- Definition:Festlegung der Investitionen
Investitionsplanung hat zum Ziel, das zur erfolgreichen zukünftigen Unternehmenstätigkeit erforderliche Anlagevermögen fest zu legen. Es ergeben sich sowohl Auswirkungen auf die kurz- und mittelfristige Liquiditätsplanung aber auch auf die langfristige Kapitalbedarfsplanung. Ausserdem beeinflussen die Abschreibungen die GuV-Planung und haben durch die Veränderung des Anlagevermögens entsprechenden Auswirkungen innerhalb der Bilanzplanung.
- IT-Infrastruktur
- Definition:Gesamtheit der IT-Anlagen
Die Gesamtheit der Hardware, Software, Netzwerke und technischer Anlagen in einer Organisation. Der Begriff "IT-Infrastruktur" umfasst somit die gesamte vorhandene Informationstechnologie, nicht jedoch die damit beschäftigten Mitarbeiter, IT-Prozesse sowie Dokumentationen.
- JAVA
- Definition:Programmiersprache
Plattform-unabhängige Programmiersprache durch die Programme nicht für jedes Betriebssystem neu geschrieben werden müssen. Ein über das Internet übertragenes Programm kann damit ohne neue Programmierung z. B. unter Windows oder auf einem Mac genutzt werden.
- Join
- Definition:Verknüpfung
Relationale Verknüpfungen zwischen Tabellen in der physischen Datenbank. Durch diese Verknüpfungen können Daten aus einer Tabelle mit den Daten aus einer anderen Tabelle in Beziehung gesetzt werden. Verknüpfungen verbinden Tabellen mithilfe von Spalten. Joins können definierte Teil- oder Schnittmengen liefern.
- KEF
- Akronym für:Kritischer Erfolgsfaktor
Schlüsselfaktoren die von besonderer Bedeutung für den Unternehmens- bzw. Projekterfolg angesehen werden. Gerade bei komplexen Technologieprojekten, die mit unter einschneidende Auswirkungen auf Organisation und Prozesse haben, ist die Orientierung an diesen Einflußfaktoren von großer Bedeutung.
- Kennzahl
- Definition:Maßzahl zu Quantifizierung
Eine Kennzahl ist eine Maßzahl, die zur Quantifizierung dient. Sie liegt entweder in relativer oder in absoluter Form vor. In der Betriebswirtschaftslehre werden betriebswirtschaftliche Kennzahlen zur Beurteilung von Unternehmen sowie der Festlegung von Unternehmenszielen und der Messung ihrer Erreichung verwendet. Bekannte Beispiele sind Umsatzrendite, Kapitalumschlag, Rol oder Fertigstellungsgrad. Die Anwendung von Kennzahlen erfolgt zumeist als mehrperiodischer Unternehmens- und Branchenvergleich. Basis für Kennzahlen sind i.d.R. GuV und die Bilanz für die jeweils einbezogenen zurückliegenden Perioden sowie Planbilanzen für Prognosezwecke. Die Aussagefähigkeit einer Analyse mit Hilfe von Kennzahlen erhöht sich durch die Anwendung von einheitlichen Kennzahlensystemen (Du-Pont-Schema).
- Kennzahlensysteme
- Definition:Menge von betriebswirtschaftlichen Kennzahlen
Unter einem Kennzahlensystem versteht man eine systematische Menge von betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, die miteinander in Beziehung stehen. Sie Unterstützen die Aufgaben der Planung, Kontrolle und Steuerung in einem Unternehmen. Kennzahlensysteme liefern schnelle und verdichtete Informationen über die Leistung eines Unternehmens oder Unternehmensbereiches.
- Key Performance Indicator
- Definition:Schlüssel-Einflußfaktoren
Die KPIs sind Schlüssel-Einflussfaktoren anhand derer wichtige Zielsetzungen oder kritische Erfolgsfaktoren innerhalb einer Organisation gemessen und/oder ermittelt werden können. Die Darstellung dieser Messgrößen innerhalb eines Berichtsbogens (Balanced Scorecard) zeigt den Status an und gibt Auskunft inwieweit ein Unternehmen seine gesetzten Ziele erreicht.
- Konsolidierung
- Definition:Zusammenfassender (Konzern-)Abschluss
Zusammenfassen und Bereinigen von Einzelabschlüssen mehrerer (Tochter-)Unternehmen/Gesellschaften einer Gruppe zu einem konsolidierten Abschluss (Konzernabschluss) des Mutterunternehmens. Um den Konzernabschluss aufzustellen, müssen alle Handelsbilanzen der Unternehmen an die Ansatz- und Bewertungsregeln des beherrschenden Mutterunternehmens angepasst werden. Dabei sind sämtliche Bilanz- und GuV-Positionen des Tochterunternehmens (mit Ausnahme des auf die Beteiligung entfallenden anteiligen Eigenkapitals) unter Berücksichtigung der Einheitstheorie in den Konzernabschluss zu übernehmen.
- KPI
- Akronym für:Key Performance Indicator
- Lead Indicator
- Definition:Maßzahl zur Fortschrittsmessung
Auch Performance Driver genannt, bezeichnet Messgrößen, mit denen man Fortschritte eines Prozesses oder Verhaltens ermitteln kann.
Sie unterstützen Unternehmen dabei, das zukünftige Ergebnis einer Zielsetzung abschätzen zu können. Lead Indicators findet man in verschiedenen Ausprägungen in der BSC. - Logistikcontrolling
- Definition:Logistikcontrolling
Anwendung der Inhalte und Methoden des Controlling auf den Spezialbereich der Logistik.
- Managed Reports
- Definition:Spezielle Berichtsausprägung
Standardreports für die breite Masse an Berichtsempfängern. Sind mit speziellen Funktionen wie beispielsweise Eingabeaufforderungen angereichert. Damit können sich die Reportkonsumenten ihren individuellen Bericht selbst nach Bedarf maßschneidern.
- Management by Objectives
- Definition:Führung durch Zielvereinbarung
Führung von Mitarbeitern durch Zielvereinbarungen unter Annahme der Eigenverantwortlichkeit aller Mitarbeiter eines Unternehmens für ihren Aufgabenbereich. Wesentlichstes Element dieses Führungsstils sind die so genannten Zielvereinbarungsgespräche, in denen für einen bestimmten Zeitraum die zu erreichenden Ziele vereinbart und dokumentiert werden.
- Management-Reporting
- Definition:Bereitstellung von Informationen an die Führungsetage
Management-Reporting bezeichnet die interne, regelmäßige und standardisierte Bereitstellung erfolgskritischer Informationen an die oberste Führungsebene einer Organisation. Das Management-Reporting dient insbesondere Unterstützung bei der Entscheidungsfindung sowie der Kontrolle von Entscheidungen und Maßnahmen.
- Mapping
- Definition:Zuordnung und Anpassung von Daten
Zuordnung und Anpassung von Quelldaten aus Ausgangsdatenbeständen zu Datenfeldern eines Zielsystems beim ETL–Prozess.
- MDDB
- Definition:Multidimensionales Datenbanksystem
Die wesentlichen Unterschiede zwischen multidimensionalen (MDDB) und relationalen Datenbanksystemen (RDBMS) liegen in den analytischen Funktionen sowie in der Verwaltung und Speicherung der Daten. Die Datenbestände sind in Form multidimensionaler Strukturen organisiert, damit Anwender mit ihren Auswertungs-Tools sehr schnell hierauf zugreifen können.
- Metadaten
- Definition:Übergeordnete Daten
Als Metadaten werden Daten bezeichnet, die Informationen über andere Daten enthalten. Metadaten definieren den Aufbau einer Datenbank bzw. Data Warehouses oder auch festgelegte Geschäftsregeln, also Datenstrukturen, Dateninstanzen und Datensammlungen der Originärdaten. Sie beinhalten z.B. Informationen über die Herkunft der Daten, über Transformationsregeln, Zugriffsmechanismen, Reportdefinitionen etc.
- MIS
- Definition:Management-Informations-System
Diese Systeme sorgen für einen besseren Informationsstand und bilden damit eine fundierte Entscheidungsgrundlage.
- MOLAP
- Definition:Multidimensionales OLAP
Wenn OLAP-Werkzeuge auf eine multidimensionale Datenbank aufsetzen, spricht man von MOLAP. MOLAP kann schnell die Aggregationen berechnen. ROLAP skaliert besser, ist dafür aber langsamer als MOLAP. Dies liegt bei ROLAP daran, dass die Daten neben den teils vielleicht schon vorausberechneten Aggregationen in einer vielseitigen aber langsameren Datenbank gespeichert vorliegen, während diese Daten bei MOLAP in geeigneter, schnell zugänglicher Form meist direkt im Dateisystem abgespeichert sind. Daher bietet HOLAP oft einen guten Kompromiss aus ROLAP und MOLAP.
- Monitoring
- Definition:Überwachungsprozess
Das permanente Überwachen von bestimmten Messgrößen.
- Multidimensionale Daten
- Definition:Multidimensionale Daten
Multidimensionale Daten sind nach multiplen Kriterien auswertbare Daten. Sie können zum Beispiel nach Umsatz je Produkttyp und -reihe, je Verkaufsregion, je Kundentyp und/ oder in einem bestimmten Zeitraum betrachtet und analysiert werden.
- Multitasking
- Definition:Parallelverarbeitung
Parallele Verarbeitung von Prozessen bzw. einzelnen Arbeitsschritten.
- ODBC
- Akronym für:Open Database Connectivity
Bedeutetd übersetzt in etwa "offene Datenbank-Verbindungsfähigkeit". ODBC ist ein eigener Schnittstellen-Standard, der durch Microsoft entwickelt wurde und SQL als Datenbanksprache verwendet. Er ermöglicht den eindeutigen Zugang zu einer Anzahl von Datenbanken verschiedener Hersteller.
- OLAP
- Definition:Online Analytical Processing
Verfahren zur Analyse von multidimensionalen Daten zur Unterstützung unternehmerischer Entscheidungen. OLAP erlaubt den permanenten Zugriff auf unterschiedlichste Datenbestände- und -quellen eines Unternehmens und bietet damit die Möglichkeit, Unternehmensdaten aus verschiedenen Sichtweisen multidimensional darzustellen, Geschäftsprozesse zu verdeutlichen und kritische Aspekte zu berücksichtigen. OLAP stellt die Informationen auch nicht technisch-orientierten Benutzern auf eine intuitive Weise zur Verfügung.
- OLAP Tools
- Definition:Online Analytical Processing Tools
Software-Werkzeuge, die Geschäftsdaten aus verteilten Systemen extrahieren und die Daten für mehrdimensionale Analysen nutzbar machen. Auch Daten aus relationalen Datenbanken können für mehrdimensionale Analysen nutzbar gemacht werden.
- OLTP
- Definition:Online Transaction Processing
Bezeichnet ein Benutzungsschema von Datenbanken, bei dem der Verarbeitungsprozess von Transaktionen im Fokus steht. OLTP-basierte Datenbanken speichern üblicherweise nur den aktuellen Datenzustand, der laufend abgefragt oder mittels Transaktionen aktualisiert werden kann. OLTP steht somit im Gegensatz zu OLAP, das sich mit der Aufbereitung und Analyse von über einen größeren Zeitraum gesammelten Daten auseinandersetzt..
- Operative Daten
- Definition:Transaktionsorientierte Daten
Daten die im betrieblichen Alltag von diversen Administrations- und Abrechnungssystemen erzeugt werden. Dazu gehören beispielsweise Daten aus Warenwirtschaftssystemen (WaWi), Buchhaltungsprogrammen (FiBu) oder ERP –Systemen, wie SAP. Vorstufe für dispositive Daten.
- Operative Planung
- Definition:Umsetzung der strategischen Planung
Operative Planung bezeichnet die Umsetzung der strategischen Planung in einzelne betriebliche Teilpläne. Die operativen Planungsziele sollen durch kurzfristige Vorgaben (1-3 Jahre) dazu beitragen, langfristig die gesteckten strategischen Ziele zu erreichen. Hierzu zählen vor allem Absatz- und Umsatzpläne, Beschaffungs- und Produktionspläne, Kosten- und Erfolgspläne (DB-Rechnungen), Investitions- und Finanzierungspläne, Planbilanzen und GuV sowie Projektpläne.
- Pareto-Prinzip
- Definition:Nach Vilfredo Frederico Pareto benannte "80-zu-20-Regel"
Leitet sich aus dem statistischen Verteilungsphänomen des Pareto-Prinzips ab. Wird auch „80-20-Verteilung“ oder „Pareto-Effekt“ genannt. Das Prinzip besagt, dass sich viele Aufgaben mit einem Mitteleinsatz von ca. 20 % so erledigen lassen, dass 80 % aller Probleme gelöst werden. Oder dass in 20 % der zur Verfügung stehenden Zeit 80 % der Aufgaben erledigt werden können.
Für die restlichen 20 % der Aufgaben werden 80 % der Gesamtzeit benötigt. Mit diesem Ansatz können Projekte überdacht und priorisiert werden, um sich nicht mit Aufgaben aufzuhalten, die keinen angemessenen Mehrwert schaffen. Statt also perfektionistische 100 % erfüllen zu wollen, sollte daher eine zielorientierte Ausrichtung auf die Erfüllung weiterer "80 %-Aufgaben" erfolgen, die mit nur 20 % des Zeit- und Energieaufwandes umsetzbar sind.
Beispiele: 80 % einer Software sind in 20 % der Zeit geschrieben. (Die Feinheiten benötigen 80 % der Gesamtzeit)
80 % aller Besprechungsergebnisse entstehen in 20 % der Besprechungszeit erzielt.
20 % der Kunden erwirtschaften 80 % des Umsatzes. - Paris Technologies
- Definition:Paris Technologies
Entwickler von PowerOLAP und PowerAnalytics.
- PDA
- Abkürzung für:Personal Digital Assistant
- Performance
- Definition:Leistung(sfähigkeit)
Begriff für die Leistungsfähigkeit einer Technologie oder die einer Organisation bzw. eines Unternehmens. Die Performance von Business Intelligence-Lösungen wird durch die Schnelligkeit oder auch die Durchsatzrate der zu verarbeitenden Daten beschrieben (Dauer der OLAP-Abfragen).
Die Performance einer BI-Lösung ist vom Zusammenspiel verschiedener
Faktoren, wie Hardware, Datenmodell, Datenumfang oder Datenbankauslastung, abhängig.
Die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens umfasst sowohl strategische Aspekte („die richtigen Dinge tun“) als auch operative Aspekte („die Dinge richtig tun“). - Personal Digital Assistant
- Definition:PDA
Ein mobiler Computer im Kleinformat, der als Notizblock, Adressdatenbank, Terminkalender oder auch zur mobilen Kommunikation per E-Mail eingesetzt werden kann.
- Pflichtenheft
- Definition:Detaillierte Projektbeschreibung
Die detaillierte schriftliche Erfassung eines Projektes wird als Pflichtenheft bezeichnet. Es beinhaltet eine umfassende Leistungsbeschreibung des geplanten Projektes, einen Zeitplan für die Umsetzung und einen Kostenrahmen. Es beschreibt die Realisierung aller Kundenanforderungen, die im Lastenheft gefordert werden.
- Pivoting / Rotation
- Definition:Pivoting / Rotation
Drehen des Datenwürfels, so dass mindestens eine andere Dimension sichtbar wird.
- Planungssoftware
- Definition:Softwarelösung zur Unternehmensplanung
Softwarelösungen zur Unternehmensplanung bzw. Finanzplanung. Liefert in aller Regel Unterstützung beim Erstellen von Szenarien und Simulationen, Forecasting und Trendberechnungen.
- Portfolio-Analyse
- Definition:Managementmethode
Beschreibt eine Methode des strategischen Managements und Controllings. Grundprinzip ist das ganzheitliche systematische Betrachten und Beurteilen von unternehmerischen Leistungsbereichen (strategische Geschäftsfelder, Produkte, Projekte).
Häufig erfolgt die Visualisierung in einer Vier-Felder-Matrix. - PowerOLAP
- Definition:PowerOLAP
PowerOLAP ist eine Profi-Datenbank von Paris Technologies. PowerOLAP bietet einzigartige Modellierungsfähigkeiten, die einen breit gefächerten Einsatz für unterschiedlichste Verwendungszwecke ermöglichen: Dazu gehören unter anderem echte, mehrfache Verdichtungen in einer Dimension, unterschiedlichste Aggregatsfunktionen für Measures und persistente Berechnungen. Diese Offenheit macht PowerOLAP insbesondere für hochintegrierte Planungsmodelle interessant.
- PPS-System
- Definition:Produktionsplanungs- und Steuerungssystem
Der Begriff bezeichnet ein (computergestütztes) Produktionsplanungs- und Steuerungssystem. Es ist somit ein Softwaresystem, welches zur operativen Planung und Steuerung des Produktionsgeschehens in einem fertigenden Betrieb eingesetzt wird.
- Prevolite
- Definition:Vorgehensmodell der Insight Dimensions GmbH
Dieses eingetragene Markenzeichen steht für das evolutionäre und iterative Vorgehensmodell der Insight Dimensions GmbH. Bei dieser erprobten Methode entwickelt INDIM die BI-Gesamtlösung in Modulen, die zunächst anhand einzelner Prototypen iterativ umgesetzt werden. Eine Modellbeschreibung finden Sie im Bereich Leistungen.
- Prognose
- Definition:Vorhersagende Analyse
Die „vorhersagende“ Analyse dient dazu, auf Basis verschiedener Fakten und mit mathematischen, statistischen und Data-Mining-Methoden, Modelle zu erstellen, die die Vorhersage künftiger Entwicklungen ermöglichen.
- Prozessarchitektur
- Definition:Prozessarchitektur
Logischer Aufbau von Beziehungen zwischen Prozessen und Abläufen innerhalb eines Informations- oder Analysesystems.
- Queries
- Definition:Queries
Query (Abfrage) umschreibt den Prozess der Kommunikation mit einer beliebigen Datenbank. Eine Query besteht aus verschiedenen Kommandos, die von der Datenbank interpretiert und anschließend ausgeführt werden können. Das Ergebnis können Datenbankinhalte oder auch Eingriffe in die Datenbankstruktur sein.
- Quick Win
- Definition:Schneller Erfolg
Von einem Quick win spricht man, wenn eine Maßnahme, innerhalb eines kurzen Zeitraums mit relativ niedrigen Kosten und geringem Aufwand eine Verbesserung bzw. einen Return on Investment erzielt.
- Rating
- Definition:Verfahren zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit
Verfahren zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit eines Unternehmens auf Basis standardisierter quantitativer sowie qualitativer Kriterien. Das Rating ist das Ergebnis einer Bewertung von festgelegten Erfolgs- und Risikofaktoren, die letztendlich zu einem einzigen Wert aggregiert werden. Der Ratingcode AAA stellt die beste, D die schlechteste Bewertung auf der Skala dar. Dieses Rating beschreibt die Bonität und somit Kreditwürdigkeit eines Unternehmens. Je besser das Rating, desto geringer das Kreditrisiko und günstiger der Kreditzins bei der Bank. Bei einem externen Rating übernimmt diese Einstufung eine Rating-Agentur. Internes Rating bedeutet, dass eine Bank ein Rating in Eigenregie durchführt. Bei Kreditvergaben nach Basel II greifen die Banken vorwiegend auf ihre internen Ratings zurück.
- RDBMS
- Definition:Relationales Datenbankmanagementsystem
Verwaltungssystem für relationale Datenbanken. Eine relationale Datenbank dient zur elektronischen Datenverwaltung in Computersystemen und beruht auf dem relationalen Datenbankmodell und ist trotz einiger Kritikpunkte, ein etablierter Standard für Datenbanken. Das zugehörige Datenbankmanagementsystem wird als relationales Datenbankmanagementsystem oder RDBMS bezeichnet. Zum Abfragen und Manipulieren der Daten wird überwiegend die Datenbanksprache SQL (Structured Query Language) eingesetzt. Grundlage des Konzeptes relationaler Datenbanken ist die Relation, ein im mathematischen Sinn wohldefinierter Begriff. Sie stellt eine mathematische Beschreibung einer Tabelle dar. Trotz der mathematischen, abstrakten Definition des Datenbankmodells sind relationale Datenbanken vergleichsweise einfach und flexibel zu handhaben. Dies hatte großen Einfluss auf den Erfolg dieser Datenbanktechnik.
- Real time reporting
- Definition:Echtzeit Berichtswesen
Berichterstattung in Echtzeit.
- Realtime Analytical Processing
- Definition:Realtime Analytical Processing
Beim Real-Time Analytical Processing (RAP) werden alle für eine Operation benötigten multidimensionalen Werte in den Arbeits-Speicher geladen und dort verarbeitet.
- Rechte
- Definition:Befugnisse innerhalb einer Software
Die Befugnisse, die einem Anwender innerhalb einer IT-Anwendung gewährt werden. Dies können unter Anderem Berechtigungen zum Betrachten oder Modifizieren bestimmter Daten(sätze) sein.
- Redundanz
- Definition:Überflüssiges Element
Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff "Redundanz" für ein veraltetes, hinfälliges oder überflüssiges Element verwendet.
- Relationale Datenbank
- Definition:Relationale Datenbank
Datenbank, bei der Speicherung der Informationen in Tabellen und Spalten vorgenommen wird. Die Verbindung zwischen den Tabellen (und damit die Möglichkeit der Datenauswertung über mehrere Tabellen hinweg) erfolgt über Schlüsselfelder. Das zugehörige Datenbankmanagementsystem wird als relationales Datenbankmanagementsystem oder RDBMS bezeichnet.
- Reporting
- Definition:Reporting
Bericht- oder Reportingsysteme sind Auswertungen die anhand übersichtlicher und benutzerfreundliche Darstellung betriebswirtschaftliche Informationen liefern. Dabei ist zu unterscheiden zwischen Standard-Reporting und Ad-hoc-Reporting.
- Reporting Tool
- Definition:Reporting Tool
Softwarelösung zur Unterstüzung des Berichstwesens.
- Repository
- Definition:Lager/ Depot für übergeordnete Informationen
Unternehmensweite Informationsquelle in Form einer Datenbank. Hier erfolgt die Verwaltung von Metadaten, die als Basis für hochintegrative Systeme dienen. In ihnen sind alle notwendigen Beschreibungen zum System selbst und zur Umwelt enthalten. Das Repository beinhaltet auch Informationen über sämtliche Entwicklungs-Versionen und Konfigurationen. Vorteil eines Repository ist eine einheitliche Datenbasis für alle Entwicklungsprojekte in einem Betrieb.
- Risikomanagement
- Definition:Systematische Erfassung und Bewertung von Risiken...
Systematische Erfassung und Bewertung von Risiken sowie die Steuerung von Reaktionen auf wahrgenommene Risiken. Dieses systematisches Verfahren findet in vielfältigen Bereichen Anwendung. (Unternehmensrisiken, Kreditrisiken, Finanzanlagenrisiken, Umweltrisiken, versicherungstechnischen Risiken, technischen Risiken). Nach dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) sind Aktiengesellschaften (AGs) in Deutschland gesetzlich zur Risikofrüherkennung, einem Teilbereich des Risikomanagements, verpflichtet, um den Erhalt des eigenen Unternehmens sicherzustellen. Ziel des Risiko-Monitoring ist es, die erkannten Risiken im Auge zu behalten.
- Risikomanagementprozess
- Definition:Bezeichnet den systematischen Umgang mit dem Faktor Risiko
Bezeichnet den systematischen Umgang mit dem Faktor Risiko. Die wesentlichen Schritte eines Risikomanagementprozesses bestehen aus den Phasen Risikoanalyse, Risikobewertung, Risikominimierung, Risikokontrolle und Risikoverfolgung.
- ROLAP
- Definition:Relationales OLAP
Wenn OLAP-Werkzeuge auf eine relationale Datenbank aufsetzen, spricht man von ROLAP. Diese Architektur eignet sich vor Allem für große, statische und transaktionsintensive Applikationen. MOLAP kann schnell die Aggregationen berechnen. ROLAP skaliert besser, ist dafür aber langsamer als MOLAP. Dies liegt bei ROLAP daran, dass die Daten neben den teils vielleicht schon vorausberechneten Aggregationen in einer vielseitigen aber langsameren Datenbank gespeichert vorliegen, während diese Daten bei MOLAP in geeigneter, schnell zugänglicher Form meist direkt im Dateisystem abgespeichert sind. Daher bietet HOLAP oft einen guten Kompromiss aus ROLAP und MOLAP.
- Rolling Forecast
- Definition:Fortlaufende Prognose- und Planungsvariante
Der Rolling Forecast ist eine Prognose und setzt auf den Ist-Ergebnissen des laufenden Jahres auf. Es werden auf Basis der aktuellen Umweltdaten Neubrechnungen zukünftiger Ergebnisse angestellt. Der Rolling Forecast stellt immer den neuesten Erkenntnisstand dar, dient somit als wichtiges Frühwarnsystem und als Basis für Abweichungsanalysen und Planungskontrolle.
- Rotation
- Definition:Drehung
Unter Rotation versteht man das „Drehen“ eines Datenwürfels. Diese Drehung verändert den Blickwinkel auf die Daten so, dass mindestens eine andere Dimension sichtbar wird.
- Sarbanes-Oxley Act
- Definition:US-Kapitalmarktgesetz
US-Kapitalmarktgesetz aus dem Jahr 2002, das als Reaktion auf mehrere amerikanische Bilanzskandale (Enron oder Worldcom) die Corporate Governance stärken und damit das Vertrauen der Investoren in den Kapitalmarkt zurückgewinnen soll. Die neuen und erweiterten Regelungen gelten für alle an einer US-Börse gelisteten Unternehmen und nehmen die Unternehmensleitung stärker für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben bei der regelmäßigen Berichterstattung in die Pflicht. Das Gesetz gilt für inländische und ausländische Unternehmen, die an US-Börsen (z.B. der NASDAQ) gelistet sind, sowie für ausländische Tochterunternehmen börsennotierter amerikanischer Gesellschaften.
- Scheduler
- Definition:Anwendung zur Prozess-Steuerung
Bezeichnet eine Anwendung die die Zuteilung von Prozessen organisiert. Ein solches System realisiert und steuert bspw. das Erstellen und Verschicken von Standardreports bei einer zeit- und/oder ergebnisorientierten Prozesssteuerung.
- SCM
- Akronym für:Supply Chain Management
Planung, Optimierung und Steuerung des Waren- und Datenflusses über die gesamte Wertschöpfungskette. Beinhaltet eine Überwachung von den Basislieferanten über alle Produktions- und Logistikstufen bis zum Endverbraucher mit dem Ziel der Effizienzerhöhung über die gesamte Lieferkette.
- Single-Sign-On
- Definition:Systemübergreifendes Anmeldeverfahren
Methode durch die ein Benutzer nicht mehr für jedes einzelne System ein Kennwort eingeben muss. Mit Single Sign-On weist sich der Benutzer ledeiglich einmal zentral aus und kann danach alle unterschiedlichen Systemen nutzen, die Teil der Single-Sign-On-Umgebung sind.
- Slicing
- Definition:Slicing
Ausschneiden von Scheiben aus dem Datenwürfel.
- SOA
- Definition:Serviceorientierte Architektur
Serviceorientierte Architektur ist ein Paradigma für die Strukturierung und Nutzung verteilter IT-Funktionalität, die von unterschiedlichen Besitzern verantwortet wird. Der Begriff beschreibt ein Management-Konzept, das fachliche Funktionalitäten (=Services) untereinander verknüpft. Dies geschieht ohne dabei die Eigenständigkeit der einzelnen Dienste anzutasten oder eine bestimmte Technologie für alle Dienste zu diktieren. Es handelt sich demzufolge nicht um eine geschlossene Software-Lösung, sondern kann sich aus unterschiedlichen Lösungen zusammensetzen. Für ihre Schnittstellen existieren standardisierte Beschreibungen. Der Zugriff auf einzelne Abläufe und Daten innerhalb der Standards ist auschließlich über die fest definierte Schnittstelle möglich, so dass fehlerbehaftete Zugriffe am Standard vorbei vermieden werden.
- SQL
- Definition:Structured Query Language
SQL (Structured Query Language) bezeichnet eine Datendefinitions- und -manipulationssprache eines relationalen Datenbanksystems. Gängige Begriffe sind dabei: SELECT, FROM, WHERE, AND u.a., mit denen neue Tabellen erzeugt und das gewünschte Ergebnis extrahiert werden kann.
- Staging Area
- Definition:Datenpuffer
Temporärer Datenpuffer zur Trennung von Extraktions- und Transformations- bzw. Ladeprozessen innerhalb der Datenbewirtschaftung.
- Supply Chain Management
- Akronym für:
SCM
- TCO
- Definition:Total Cost of Ownership
Ein Verfahren zur Ermittlung der Gesamtkosten einer (IT-)Investition. Zum reinen Anschaffungspreis werden zusätzlich die Kosten für Implementierung, Schulung, Betrieb und Wartung über die gesamte Wertkette hinzugerechnet. Zu den Erfassungsinstrumenten zählt z.B. die Prozesskostenrechnung, da die jeweiligen Wertkettenstufen häufig kostentreibende Prozesse hervorbringen.
- Time-to-Market
- Definition:Reaktionszeit
Bezeichnet eine kurze Produkteinführungszeit oder allgemein eine schnelle Reaktion auf Entwicklungen bzw. Anforderungen eines Marktes, sowie auf die Bedürfnisse von Kunden.
- TM1
- Definition:TM1
TM1 ist eine leistungsstarke Business-Intelligence Lösung, mit multidimensionaler OLAP-Technologie (MOLAP).
- Trendanalyse
- Definition:Tendenzbetrachtung
Die Auswertung von Daten(-reihen), um bestimmte zeitabhängige Muster zu erkennen und somit Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu schließen.
- Vertriebsanalysen
- Definition:Vertriebsanalysen
Maßnahmen zur regelmäßigen oder ereignisabhängigen Hinterfragung der Vertriebszahlen anhand von Kennzahlen und/oder Benchmarks. Die Vertriebsanalyse ist kein Ersatz für ein regelmäßig durchgeführtes Vertriebscontrolling, sondern vielmehr ein Teil davon.
- Vertriebsinformationssystem
- Definition:Software zu Vertriebsunterstützung
Bezeichnung von Softwareprodukten für das Vertriebsmanagement. Der Schwerpunkt solcher Systeme liegt auf der besseren Information von Außendienst und Vertriebsleitung.
- Views
- Definition:Views
Eine View stellt im Wesentlichen ein Synonym für eine Abfrage dar. Die Aufgabe einer View ist es, den Zugriff auf das Datenbankschema zu vereinfachen. Sie ist eine logische Relation (auch virtuelle Relation oder virtuelle Tabelle) in einem Datenbanksystem. Diese logische Relation wird über eine im Datenbankmanagementsystem (DBMS) gespeicherte Abfrage definiert. Der Datenbankbenutzer kann eine View wie eine normale Tabelle abfragen. Wann immer eine Abfrage diese View benutzt, wird diese zuvor durch das Datenbankmanagementsystem berechnet.
- VIS
- Akronym für:Vertriebsinformationssystem
- Visualisierung von Daten
- Definition:Sichtbarmachung
Darstellung von Informationen in grafischer Form, die eine einfache und schnelle Aufnahme „auf einen Blick“ ermöglichen. Zur Visualisierung werden beispielsweise verschiedene 2-D-, 3-D-Grafiken und Schaubilder verwendet und miteinander kombiniert. Die Visualisierung der Daten dient vor Allem der schnellen Sichtbarmachung von Abweichungen, Trends und der Einhaltungen von Zielgrößen wie kritischer Erfolgsfaktoren.
- WaWi
- Akronym für:Warenwirtschaft
- Web Frontend
- Definition:Internet-Anwendung
Ein Web Frontend bezeichnet den Teil einer Internet-Anwendung, der für den Benutzer über seinen individuellen Internet-Browser sichtbar ist. Im Gegensatz zu Clientsprogrammen sind keine Installationen auf dem Client PC notwendig und die Kommunikation mit dem Server erfolgt über das Protokoll http bzw. https.
- Workflow
- Definition:Arbeitsablauf
Ein Workflow, oder auch Arbeitsablauf, beschreibt eine Menge von (automatisiert) ablaufenden Aktivitäten in einer spezifischen Reihenfolge.
- Zero Footprint Client
- Begriff für:Browser-basierter bzw. web-gestützten Zugriff auf einen BI-Applikationsserver
Beschreibt den Browser-basierten bzw. web-gestützten Zugriff auf einen BI-Applikationsserver. Bisher haben nur wenige Unternehmen das Potenzial von Business Intelligence vollständig genutzt - nämlich „jedem“ Anwender die passenden Informationen zur Verfügung zu stellen, um seine Aufgaben effizienter erfüllen zu können. Aufgrund seiner einfach zugänglichen sowie kostengünstigen Architektur erschließt das Internet den Nutzen von BI nun einem breiteren Anwenderkreis. Mit dem Einsatz von Web-Browser-Funktionen kann entscheidend der Schulungsaufwand reduziert werden. Außerdem verringert sich mit Zero Footprint Clients der Verteilungsaufwand für Software dramatisch, da die BI Lösung mit der Installation am Server theoretisch weltweit nutzbar wird.
- Zielgruppenauswahl
- Definition:Konzentration
Marketing- und vertriebsorientierte Konzentration auf eine bestimmte Kunden- oder Interessentengruppe nach spezifischen Kriterien.
Quellen: White Paper OLAP Leitfaden von Applix; Management Brevier von Lünendonk GmbH; Artikel Business Intelligence von Bernhard Strauch, Robert Winter, Internet, Fachliteratur



